Ein eiskaltes Wasserbad an Neujahr!

Seit geraumer Zeit sind zahlreiche Videos im Umlauf, in denen verschiedenste Vereine und Organisationen ihre Teilnahme an der sogenannten "Cold Water Challenge" dokumentieren. Bei diesem neuesten Wettbewerb müssen die Teilnehmer in ein eiskaltes Gewässer steigen, grillen und neue Gruppierungen benennen, die es einem gleichtun sollen. Bestenfalls werden Spenden für gemeinnützige Organisationen, Kindergärten oder soziale Einrichtungen gesammelt.

Nun hat dieser Trend auch die Feuerwehr Langenmosen erreicht. Unsere Kameraden aus der Nachbarortschaft Berg im Gau haben die Cold Water Challenge bereits erfolgreich gemeistert und neben zwei weiteren Wehren auch uns nominiert. Als Bedingung wurde gestellt, dass eine Spende bei Nichterfüllung der Aufgabe innerhalb von 8 Tagen fällig wird.

Da wir eine Spendenaktion für eine gute Sache halten und diese Challenge einen guten Rahmen dafür bietet, beschlossen wir, die Herausforderung anzunehmen und trotz Bestehens einen Geldbetrag an einen Förderverein weiterzugeben. Das ist doch Ehrensache für uns!
Ebenso konnten wir aufgrund der historischen Verbundenheit zu unserem Nachbardorf und insbesondere zur dortigen Feuerwehr nicht kneifen. 
Also: Challenge accepted!

So wurden am Spätnachmittag des Neujahrstages sämtliche benötigte Utensilien an den Langenmosener Ortsrand zum Launagraben geschafft.
Nachdem die Kamera in Position gebracht und der Grill mit der ersten Ladung Würstl bestückt war, stiegen einige hartgesottene Feuerwehrler ins eiskalte Nass.
Die Außentemperatur lag zwar bei etwa 6 Grad Celsius, das Wasser war aber gefühlt einige Grad kälter. Aufgeben kam nicht in Frage, also lautete Zähne zusammenbeißen die Devise!

Kommandant Erich Pradel bedankte sich bei der Feuerwehr Berg im Gau für die Nominierung, nannte noch Höhe sowie Ziel der Spende und zuletzt nominierte Vorstand Christian Wintermayr die Freiwillige Feuerwehr Mühlried, die Landjugend Langenmosen sowie die DJK Langenmosen.

Somit war die Cold Water Challenge geschafft und was vor allem zählt: Die Spende ist beim Förderverein Menschen helfen – Leben retten e.V. in guten Händen.

Hier ein paar Impressionen:

Nachtrag zur Katastrophenschutzübung bei der MBDA

Wie bereits berichtet, fand am 23. September 2017 eine Katastrophenschutzübung bei der Firma MBDA im Hagenauer Forst statt. Mit dieser Übung wurde der Notfallplan samt Alarmierung, Koordination und Zusammenarbeit der festgesetzten Einheiten erprobt und auf etwaiigen Verbesserungsbedarf hin überprüft. Dazu wurden in fiktiven Szenarien mögliche reale Fälle durchgespielt.

Zuschauern war der Zutritt zum Werksgelände nicht gestattet. Dafür gewährt das nun veröffentlichte Bildmaterial Interessierten einen Einblick in ausgewählte Ereignisse dieser großangelegten Übung.

Die Fotos hierzu sind unter Katastrophenschutzübung MBDA zu finden.

Copyright des Bildmaterials: Sabine Rieß/MBDA

Rettung in lüftiger Höhe

Bei der Monatsübung im Oktober waren wir in Winkelhausen auf dem Anwesen eines Kameraden zu Gast. Ein dort aufgestelltes Gerüst bot ein optimales Übungsobjekt für eine Höhenrettung.

Kaum auf dem Hof angekommen, gab der Gruppenführer auch schon folgende Lagemeldung: Auf dem Gerüst hat sich ein Arbeiter verletzt und wartet auf eine Erstversorgung. Ebenfalls muss die Person wieder nach unten auf den Boden verbracht werden, um sie dem Rettungsdienst übergeben zu können. Eine Rettung per Drehleiter ist nicht möglich, da der Unfallort nur schwer zugänglich ist.

Bei einsetzendem Regen machten sich die Feuerwehrler voller Eifer an die Arbeit und erklommen das Gerüst. Nach dem Auffinden und Betreuen der Person beziehungsweise der lebensgroßen Puppe, welche den Verletzten darstellte, fixierten die Helfer diese mittels Gurten und Leinen auf der Krankentrage. Nun konnte die Höhenrettung beginnen! Mit Leinen wurde die Trage samt Puppe an einer zuvor aufgestellten Leiter befestigt und mit Hilfe einer speziellen Technik gen Boden gelassen.

Aufgrund der großen Teilnehmerzahl stellte man die Ausgangssituation wieder her und die zweite Gruppe konnte sich bei der Rettung beweisen.

Abschließend möchten wir uns herzlich bei den Hofbesitzern für das Bereitstellen des Objektes bedanken!

Katastrophenschutzübung im Hagenauer Forst

Ein so großes Aufkommen an Einsatzfahrzeugen könnte leicht für Aufsehen in der Öffentlichkeit sorgen. Darum wurde die Bevölkerung bereits im Vorfeld über die anstehende Katastrophenschutzübung am 23.09.2017 bei der Firma MBDA im Hagenauer Forst in Kenntnis gesetzt.
Mit dieser Übung wurde der Notfallplan samt Alarmierung, Koordination und Zusammenarbeit der festgesetzten Einheiten erprobt und auf etwaiigen Verbesserungsbedarf hin überprüft. Sollte einmal der Ernstfall eintreten, was jedoch niemand zu verhoffen mag, muss die Rettung reibungslos ablaufen.
Um dennoch für den Katastrophenfall gerüstet zu sein, wurden Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen Schrobenhausen und Neuburg sowie Feuerwehren aus dem Landkreis Neuburg - Schrobenhausen und die Werkfeuerwehr MBDA wie auch Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes der Kreisverbände Neuburg - Schrobenhausen, Pfaffenhofen und Aichach - Friedberg vom hiesigen Landratsamt in den Hagenauer Forst eingeladen.

Da bei der Firma MBDA viele Hochsicherheitsbereiche ausgewiesen sind und eine Geheimhaltungspflicht herrscht, waren keine Zuschauer zugelassen.
Um keine vertraulichen Informationen preiszugeben, verzichten wir an dieser Stelle auf eine ausführliche Berichterstattung des genauen Geschehens. Aus selben Grunde finden sich auch keine Bilder zu dieser Übung auf unserer Webseite. Es sei so viel gesagt, dass auf dem Werksgelände in fiktiven Szenarien mögliche reale Fälle durchgespielt wurden. Ein besonderes Augenmerk legte die Einsatzleitung dabei auf das Zusammenspiel der eingesetzten Institutionen.

Anschließend bedankte man sich seitens der MBDA bei den Teilnehmern und lud die eingesetzten Kräfte zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

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